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Das politische Ideal von Byzanz

Welitschko A.M.,

Prof. Dr. iur.

Das politische Ideal von Byzanz

Перевод осуществлен Е. Озерной.

Welitschko A.M.,

Prof. Dr. iur.

Das politische Ideal von Byzanz

 

Wie bekannt, die große Reichskultur von Byzanz hat keine Verfassung geschaffen, wo die politischen Hauptprinzipien, denen das Imperium im Laufe von seiner tausendjährigen Existenz treu blieb, gesetzgebend gefestigt wären. Ihr Inhalt veränderte sich  natürlich und wechselte je nach der Zeit und den Umständen ab. Niemals aber verzichtete das Imperium auf das politische Ideal, das schon im IV. Jh. gebildet war. Es wäre doch nötig, an das politische Ideal der byzantinischen Reichsstaatlichkeit zu erinnern. Die im Text enthaltenden historischen Beispiele lassen dem Leser, die Größe und die Schönheit der weggehenden politischen Gestalten, die sich hinter den äußerlichen Formen verstecken, selbständig einschätzen.

 

I. Der theokratischen Staat und die staatliche Kirche.

Byzanz war in erster Linie ein theokratischer Staat, und das ist ihr vorherrschender  Zug. Das Hauptziel ihrer Existenz bestand darin, den Glauben an Jesus Christus weltweit zu tragen, die Kirche zu festigen und nach dem Evangelium zu leben. Die anderen Aufgaben des Staates, die Prinzipien der Organisation seines politischen Systems und des sozialen Lebens folgten aus diesem hohen Ziel. Die offensichtliche Bestätigung dazu kann man in den kaiserlichen Akten aufdecken, in denen es unzweideutig bemerkt wird, was ein Gegenstand der ständigen Sorge der Obermacht war.

«Der Zustand unseres Staates, — schrieb Kaiser Theodosius II. der Jüngste (408-450), — hängt von der Gottesverehrung ab, und sie haben viel Gemeinsames: sie unterstützen einander und jeder von ihnen wächst mit den Erfolgen des anderen, so dass echte Gottesverehrung mit der wahren Tugend leuchtet, und der Staat blüht, wenn in sich jene und andere verbindet …Es ist bekannt, — sagt er weiter, — dass der Zustand unseres Staates und alles Menschliches durch die Frömmigkeit gestellt und unterstützt wird… Wir müssen uns um die Frömmigkeit unserer Untergebenen, denn wir bekommen das Reich nach Gottes Willen … Unsere Hoffnung und die Festung unseres Imperiums hängt vom orthodoxen Glauben an Gott und von Ihren, der Bischöfe,  heiligen Gebeten» ab.

Der Kaiser Hl. Justinian der Große (527-565) sagte den Vätern des Fünften Ökumenischen Konzils: «Es war eine gewöhnliche Sorge der orthodoxen und gottesfürchtigen Kaiser, unserer Vorfahren, die Welt der Heiligen Gotteskirche zu liefern».

In dem Typos Edikt  648  des Kaisers Konstans II. (641-668) — werden die für die byzantinischen Kaiser typischen Motive auch erschienen. «Da wir uns gewöhnt haben, — lautet das Edikt, — eine Bemühung darum anzuwenden, was dem Wohlstand unseres christlichen Staates dient, und insbesondere darum, was die unverbrüchliche christliche Lehre angeht…» und der Text des Edikts setzt fort.  Das politische Ideal von Byzanz.PDF 19 стр.

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